Über mich

Isabel Zahn

Gesunderhaltung von Pferden

hufpflegeIsabelZahn

-2012 Studium der Pädagogik und Politikwissenschaft

2012 Ausbildung zur Reitpädagogin IPTh
2013 Geländereiter (VFD)
2013 Geländerittführer (VFD)
2015 Übungsleiter (VFD)
2015 Hufpflegerin nach NHC ausgebildet am Barhufinstitut

2018 VFD Prüfer Reiten

2018 Ausbildung in Bereich Osteopathie (i.A.)

Fortbildung:

2015 Weiterbildung vom Berufsverband Keep it natural: Maren Diehl "Biomechanik und Faszienfunktion", Ungleiche Trachten (High-Low-Syndrom), Hufschuhe

2016 Weiterbildung vom Berufsverband Keep it natural: Dr. Christina Fritz "Ernährung und Hufrehe als Zivilisationserkrankung", Hufschuhneuheiten, Schulmedizinische Behandlung von Hufrehe

2017 Weiterbildung vom Berufsverband Keep it natural: Hufschuhe an der Kutsche und im Dressursport, Per Naturam: Natürliche Pferdeernährung, Thomas Meffert: "Probleme im Bewegungsapperat"

2017: Huftagung der DHG: Hufrehe: Vorträge zu Hufanatomie, Cushing/Ems, Management bei Hufrehe, Alternative Behandlungen (u.a. Laser, Blutegel) von Christopher Pollitt, Brian Hapson,  Dr. Hans Geyer

2018 Weiterbildung vom Berufsverband Keep it natural: Thekla Friedrich zu Eselhufen, Hufkrebs, Hufschuhneuheiten, Tanja Romanazzi "Offenstallkonzepte", Hufpflege bei Fohlen

2018 Dorn-Osteopathie bei Thomas Meffert

2018 Huftagung der DHG: Hufkrebs Ursachen und Behandlung, Forschungsstand

2018 Per Naturam: Pferdeernährung: Viren und Bakterien

2018 neue Klebebeschläge, BemerVet Gefäßtherapie

 

Ich verstehe Barhufplege als Prävention von Erkrankungen des Berwegungsapparates, alles Wissen um Haltung, Fütterung und Hufpflege dient dazu, das ein Pferd gesunde leistungsfähige Hufe bekommt. Für ein Lauftier eine Grundvorraussetzung psychisch und körperlich gesund zu bleiben. Mehr als alle Therapie von Erkrankung entspricht meine Arbeit der Gesunderhaltung und Anregung von Selbstheilung der Pferde. Es ist ein Unterschied, ob ich meinen Fokus auf Krankheit oder Gesundheit lege. Das Potenzial eines jeden Pferdes lässt sich nutzen und dies erfordert eine individuelle und reflektierte Form der Herangehensweise.

Förderung von Gesundheit und Prävention ist die beste Medizin. (oder andersherum: Medizin ist das Versagen der Prävention.)

Je natürlicher und artgerechter Pferde gehalten und gefüttert werden, desto gesünder sind sie. Je feiner die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch und der gegenseitige Reskpekt, desto gesundheitsfördernder das Training. Wir lernen von und mit unseren Tieren!

Ich bin seit einigen Jahren in der Barhufpflege tätig, Hautberuflich und stetig und immer bemüht, das Beste für die Pferde zu tun, was in der individuellen Sitation möglich ist.

Hinter mir liegen sehr viele Ausbildungen und Weiterbildungen Rund ums Pferd und diese stetige Verbesserung der Arbeit am und mit dem Pferd ist mir sehr wichtig. Angefangen von der Bodenarbeit nach Geitner und Tellington-Jones, eine vernünftige Bodenarbeit ohne Gurus und übertriebene Dominanzspiele, über Chironspringen, klassische Dressur, vielseitige abwechslungsreiche Geländeritte, Orientierungsritte, Trails und Wanderritte hin zu der klassischen gymnastziernden Arbeit an der Hand und an der Longe u.a. nach dem Longenkurs von Babett Teschen. Einige Exkurse zu Parelli und co. haben mich bestärkt, das dieses Doiminanztraining nicht meine Form des Umgangs mit einem Lebewesen ist. Vertrauen statt Dominanz. Respekt, und zwar auch dem Pferd gegenüber (genauso wie ich ihn als Mensch erwarte). Marlitt Wendt und Clickertraining waren eher das was mich und meine Pferde motivierte, das Positive an der gemeinsamen Arbeit zu finden. Dazu eine ganz selbstverständliche Konsequenz und normale Grunderziehung am Boden und im Sattel.

Neben vielen Kursen und Fachbüchern absolvierte ich eine Ausbildung zur Reitpädagogin und später noch die komplette Ausbildung der VFD bis zum Ausbilder Reiten und Prüfer. Freies, feines und gekonntes Reiten im Gelände und in der Bahn sind eine Grundlage für jeden Reiter. Meine weitere reiterliche Beschäftigung gilt der Légèreté. Mit dieser Methode von Philippe Karl habe ich einen Weg gefunden den Bewegungsapparat auch beim Reiten zu verbessern und die reiterlichen Signale zu verfeinern. Ebenso wie Natural Hoofcare hat diese Methode Logik und ist Pferdegerecht.

Respekt auch den Bedürfnissen der Tiere gegenüber gilt für Haltung, Fütterung und alle Pflegemaßnahmen am Pferd und passende Ausrüstung. In allen Bereichen bilde ich mich fort und habe auch bereits theoretisches und praktische Wissen erworben. Ich kann nur Leistung und freudige Mitarbeit erwarten, wenn ein Pferd gesund ist, passende Ausrüstung hat und gut laufen kann und langfristig vermeide ich damit auch die Entstehung von gesundheitlichen Problemen. Ganz anders sah das früher in den Reitvereinen aus: Trostloses Leben hinter Gittern, ohne Weidegang, nur selten am Tageslicht, massive gesundheitliche Probleme und unpassende Ausrüstung. Ein trauriges Dasein, dass diese Pferde führen mussten.

Heute haben wir flexibel Sättel, reiten gebisslos und mit Gebiss, Dressur und Gelände, und die Pferde leben zufrieden in ihrer kleinen Herde. Es gibt Osteopathen, die sich um Probleme im Bewegungsapparat kümmern, Sattler, Dentisten, Trainer und Hufpfleger - eigentlich sollte jedes Pferd ein zufriendes Leben führen können.

Wir haben privat 6 Pferde und Ponys, welche schon immer Barhuf im Offenstall mit Bewegungsanreizen, 24h Heu und auf großen Flächen leben. Für mich war es immer selbstverständlich, dass Pferde mit gesunden Hufen barhuf leben und geritten werden können. Insbesondere seit es Hufschuhe und Klebebeschläge gibt, die nicht die massiven gesundheitlichen Nachteile fürs Pferd bringen gehört das Eisen zum alten Eisen :-) 

Flexibler Hufschutz in jeder Form dient als Übergang zum gesunden leistungsfähigen Barhuf. Auch unsere huferkrankten Pferde, v.a. die Hufrehepferde, die ich übernommen hatte profitierten vom Hufschutz und nun vom Barhuflaufen. Eine vollständige Regeneration ist oft möglich. Haltung und Fütterung sind neben fachgerechter Hufpflege entscheidend für den Hufzustand der Pferde.

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Mich begeistert Natural Hoof Care, weil es eine zugleich einfache und natürliche andererseits auf komplexen, nachhaltig-zu-endegedachten Überlegungen beruhende Methode ist. Und weil es möglich ist auch bei Erkrankungen (Hufrehe, schwere Schäden des Bewegungsapparats,…) nachhaltige Fortschritte zu erreichen.

Heute bin ich schon viele Jahre im Barhufbereich tätig. Als Barhufpflegerin mit Ausbildung nach NHC und einiger Praxiserfahrung. Ich habe sehr viele Pferde auf Barhuf umgestellt und es gibt kein Pferd, bei dem diese Methode nicht funktioniert hat. Das Theorie und Praxis stimmenzeigen viele zufriedene Pferde mit ihren Besitzern und das Hufpflege ein reflektierte Tägigkeit ist die mit Ruhe und Geduld aus ängstlichen, traumatisierten und verunsicherten Pferden Pferde macht, die gerne Hufegeben.

Es war immer meinHintergedanke, dass artgerechte Haltung und ein schonendes, respektvolles und gesundheitsförderndes Arbeiten mit dem Pferd die Verantwortung von uns, als Pferdebesitzern ist. Ich möchte auch weiterhin anderen Pferden die Chance auf ein gesünderes Laufen geben und dafür sorgen, dass mehr gesunde leistungsfähige Pferde ihren Besitzern lange Freude machen.

 

– natürlich Barhuf!                
                                                               Keep it natural!

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